Ruine Besserstein

Auf dem Geissberg sind bereits Spuren einer prähistorischen Befestigung nachweisbar, wovon heute noch ein Wall mit vorgelagertem Graben zeugt.

Am Ende des Sporns liegt die Burgruine Besserstein, die durch einen breiten Halsgraben geschützt wurde. Heute erinnert noch ein mächtiger, massiv gemauerter Turmsockel an die 1244 erstmals erwähnte Burg. Besserstein war ein Lehen des Klosters Murbach im Elsass, dessen Vogtei die Grafen von Habsburg ausübten. Durch den Kauf des Hofes Rein gelangte die Burg in den Besitz der Habsburger, doch wurde sie schon wenige Jahre später aufgegeben. Im 17./18. Jahrhundert errichteten die Berner auf dem Besserstein eine Hochwacht. 1939/40 errichteten die Truppen der Schweizer Armee im Felssporn ein Artilleriefestungswerk zur Verteidigung der Einfallsachse in Richtung Wassertor (Mittelland).