Auenstein - bevorzugte Wohnlage zwischen Aare und Gisliflue

In seinem Dorfkern ist Auenstein ein typisches Juradorf mit steilgiebligen Bauernhäusern geblieben.

Auenstein liegt am Südhang der ersten Jurakette in einer geschützten Mulde zwischen der Aareniederung und dem Steilhang der Gisliflue.

Besonderheiten: Ruhige, bevorzugte Wohnlage in einer Mulde zwischen Aare und Gisliflue. Rebbaugemeinde, Schloss Auenstein (Privatbesitz), idyllisch gelegenes Schwimmbad, Teil vom Auenschutzpark Aarau-Wildegg.

Pfarrkirche
Sehenswert ist die spätgotische Pfarrkirche von Auenstein mit frontseitigem Käsbissenturm mit Ausstattungen aus der Zeit vom 15. bis 18. Jahrhundert. Die Pfarrkirche von Auenstein dürfte aufgrund von 1952 entdeckten Fundamenten eines romanischen Sakralbaues schon im 11. Jahrhundert bestanden haben.

Gisliflue
Von der Gisliflue, dem Hausberg von Auenstein und gleichzeitig dem höchsten Punkt der Gemeinde, eröffnet sich an klaren Tagen ein wunderschönes Alpenpanorama von der Jungfrau zum Titlis, dann über Norden zu den Ausläufern des Schwarzwaldes mit dem Feldberg in den Westen zur Jurakette.

Tuffgraben
Der Tuffgraben ist eine seltene Naturerscheinung. Der Bach entsteht aus dem Zusammenfliessen von mehreren Quellergüssen am Südhang der Gislifluh und fliesst dann in beinahe gerader Linie in einer durch ihn geschaffenen kleinen Talmulde schlussendlich als vielfältiger Wasserfall in steilem Gelände zur Aare hinunter

Eieraufleset
Eine Besonderheit ist das alle zwei Jahre stattfindende Eierauflesen in Auenstein. Es ist ein alter Brauch, ein athletischer Wettkampf zwischen zwei Mannschaften, die den Winter und den Frühling verkörpern. Der Anlass wird von ledigen Burschen des Dorfes im Alter ab 16 Jahren organisiert und findet jeweils in ungeraden Jahren am Weissen Sonntag statt.