Thalheim – Das oberste Dorf im Schenkenbergtal

Thalheim – von Einheimischen «Tale» genannt – ist die oberste Gemeinde des Schenkenbergertals.

Das zwischen der ersten und zweiten Jurakette liegende Tal ist landschaftlich sehr reizvoll, besonders im Frühling mit den blühenden Kirschbäumen.

Besonderheiten: Ruine Schenkenberg, Weinbaugemeinde, viele markierte Wanderwege, u.a. Abschnitt des Jura-Höhenweges. Parkplätze bei der Turnhalle, bei der Kirche und auf der Staffelegg.

Ruine Schenkenberg
Die Ruine Schenkenberg ist das Wahrzeichen Thalheims, ein herrlicher Aussichtspunkt und ein toller Spielplatz für Kinder. Man erreicht sie in zirka 30 Minuten zu Fuss vom Dorf aus. Die Burg wurde Anfang des 13. Jahrhunderts von den Habsburgern erbaut. Die Vögte wechselten 1720 nach Wildenstein. Die Burg zerfiel und wurde als Steinbruch ausgebeutet. Der Aargauische Heimatschutz ersteigerte die Ruine 1918 zum symbolischen Preis von 50 Franken und führte umfangreiche Sanierungen durch.

Kirche
Die Kirche liegt am Südrand des Dorfes an einer leicht erhöhten Lage. Sie ist von einem liebevoll gepflegten Friedhof umgeben. Teile der heutigen Schiffmauern entstammen dem romanischen Bau der Kirche, die dem heiligen Petrus geweiht war.

Pfarrhaus
Mit dem Berner Wappen an seiner Giebelfassade beherrscht das Pfarrhaus den Dorfplatz. Es wurde 1731/32 erbaut. Unmittelbar davor steht der achteckige Dorfbrunnen von 1856.

Aussichtspunkte
Von der 772 Meter hohen Gisliflue geniesst man einen herrlichen Ausblick auf das Mittelland. An Föhntagen erscheint die ganze Alpenkette. Gegen Norden schweift der Blick tief in den Schwarzwald hinüber. Weitere lohnende Aussichtspunkte sind die Ruine Schenkenberg und der Zeiher Homberg.