Die Schauspielerin und Musikerin Charlotte Wittmer ist in einem Molkereibetrieb gross geworden. Inspiriert vom Klang der Milchkannen und den eigenen Kindheitserinnerungen ist eine musikalisch theatralische Geschichtencollage rund um Milch und Molkerei.
Die Molkerei ist verstummt. Was bleibt, sind Milchkannen ohne Aufgabe ... Bis Lotte sie übernimmt.
In ihrem experimentellen Milchlabor werden die stählernen Gefässe zu Instrumenten, Figuren und Stimmen. Sie muhen, jodeln, lärmen und flüstern. Aus Kannen entsteht eine gehörnte Herde, ein eigensinniges Jodelchörli, eine vollfette Familie mit Rösli, der unverheirateten Tante, und ihrem charmanten Verehrer Mascarpone.
Mit Witz, Neugier und musikalischem Gespür entlockt Lotte den Bränten Klänge und Charaktere, von denen sie selbst nie geahnt hätten, dass sie in ihnen stecken.
Idee, Spiel: Charlotte Wittmer
Regie: Martha Zürcher
Licht, Technik: Edith Szabò
Ausstattung: Bernadette Meier
Musikalische Mitarbeit: Ben Jeger
Produktionsleitung: Büro für Kultur, Susanne Morger
Grafik: Klaus Affolter
Foto: Brigitt Lattmann
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