"Ach, mir ist oft schwer ums Herz" Das Leben von Hans und Rosalie Belart-Lanz in Konstantinopel, 1874 bis 1907
Am 29. Januar 1874 hatte der in Konstantinopel lebende Brugger Bürger Hans Belart die Bernerin Rosalie Lanz geheiratet. Getraut wurde das Paar in Aarburg, und zwar von Pfarrer Julius Belart, dem Bruder des Bräutigams. Am 9. März des gleichen Jahres trafen Hans und Rosalie wieder in der Weltstadt am Bosporus ein. Hier gründeten sie eine Familie und bauten ein eigenes Geschäft auf. Sie verbrachten ihr ganzes weiteres Leben in Konstantinopel, wo sie auch starben und bestattet wurden. Zeitlebens blieben sie mit den Städten ihrer Herkunft, besonders mit Brugg, eng verbunden. Sie schickten ihre vier Kinder zur Ausbildung in die Schweiz, pflegten den Kontakt mit der hier lebenden Verwandtschaft und reisten selbst viele Male zu Besuch oder zu Kuraufenthalten in die Heimat.
Salzhaus Brugg
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