Schloss Wildenstein

Wildenstein und das Dorf Veltheim dürften ursprünglich kyburgischer Besitz gewesen sein und gingen im 13. Jahrhundert an die Grafen von Habsburg über.

Urkundlich erscheint die Burg 1300 erstmals als Eigengut der Herren von Rinach, einem Dienstherrengeschlecht der Habsburger. In ihrem Besitz blieb die Burg auch nach dem Herrschaftsübergang 1415 an Bern. Nach einigen Handänderungen erwarben die Herren von Mülinen 1491 die Burg und Herrschaft Wildenstein als Lehen von Bern, die damit ihre Herrschaft Kasteln arrondieren konnten. 1651 kam die Burg im Erbgang an die Effinger von Wildegg.

1720 erwarb der Staat Bern die Burg und richtete darin den neuen Landvogteisitz von Schenkenberg ein. Im 19./20. Jahrhundert gab es mehrere Handwechsel.

2010 wurde Schloss Wildenstein konkursamtlich versteigert. Samuel Wehrli aus Suhr, der neue Besitzer, plant, das Schloss nach einer Restaurierung der Öffentlichkeit als Museum zugänglich zu machen.