Villnachern - Das sympathische Dorf am Bözberg-Südfuss

Das Dorf Villnachern liegt in einer weiten, offenen Talmulde zwischen der Aare und dem Südfuss des Bözberges.

In den letzten Jahrzehnten sind um den alten Dorfkern mit seinen schönen spät-gotischen Häusern Einfamilienhausquartiere entstanden. Mehr als zwanzig aktive Dorfvereine beweisen den guten Zusammenhalt und das Interesse am kulturellen Leben unserer Bevölkerung.

Die abwechslungsreiche Umgebung lädt ein zum Wandern und Radfahren. Im ehemaligen Auengebiet an der Aare wird mit viel Aufwand versucht, dem Fluss seine ehemalige Dynamik zurückzugeben. Eine abwechslungsreiche Route führt vom Dorfkern über die Letzi in den Rebberg Sommerhalden und hinauf zur Pestlinde bei Linn. In den Schynhalden, etwas unterhalb Vierlinden am Bözberg, steht neben der Eiche, die zum Jubiläum des Turnvereins gepflanzt wurde, ein Alpenzeiger, der das Panorama vom Säntis bis zum Breithorn detailliert erklärt. Ein Geheimtipp für weitsichtige Tage.

Rebberg Sommerhalden

In den Jahren 1985-1987 wurde der neue Weinberg Sommerhalden, eine steiler Südhang, bestockt. Auf einer Fläche von 8 ha wachsen auf Terassen und im Vertikalbau verschiedene Rebsorten. Die gehaltvollen Lagenweine werden von den Produzenten direkt vermarktet und sind auch im Dorfladen erhältlich.

Artenreicher Bözberg-Südhang

Im Gebiet Schynhalden-Chessler-Schryber sind Magerwiesen an die Stelle der Rebberge getreten. Magerwiesen erkennt man an ihrem lichten Wuchs, verbunden mit einem heute seltenen Blumenreichtum. Von besonderem Interesse sind die einheimischen Orchideen, die in den Magerwiesen und lichten Föhrenwäldchen nicht selten sind. Von besonderer Bedeutung für die Struktur und die kleinräumige Vielfalt der Lebensräume sind auch die vielen Buschgruppen, Hecken und Waldränder die einer ständigen verständnisvollen Pflege bedürfen.

Oberdorf-Vorstadt

In diesem Dorfteil stehen die meisten hauptsächlich im spätgotischen Stil gebauten Häuser. Die Mühle (Vorstadt 6) erlebte in den Dreissigerjahren und der Zeit des

zweiten Weltkrieges eine Wiederbelebung, steht aber seit einigen Jahrzehnten still. Das an die Mühle angebaute Gebäude (Vorstadt 7) mit den Kreuzstöcken und dem Berner Wappen an der Fassade diente zeitweise als Untervogtei. Das um 1690 erbaute ehemalige Zehntenhaus (Vorstadt 2) mit den zwei mächtigen Treppengiebeln und den Bären am Tenntorbogen und an der Fassade ist ein imposanter Mauerbau. Entlang der Oberdorfstrasse sind viele alte Häuser aufwändig und sorgfältig renoviert und ausgebaut worden.

Gastronomie/Freizeitangebote

  • Gasthaus Bären mit Säli und Saal, Gartenwirtschaft
  • Restaurant Kastanienbaum mit Säli, Gartenwirtschaft
  • Weinproben und Bewirtung bei den Produzenten Mathys, Schryberhof, und Küpfer-Burkhard, Letzistrasse 5
  • Schwimmbad, unbeheizt, geöffnet von Mitte Mai bis Mitte September

Badi Villnachern: Sonnige Ruheplätze, eine grosse Spielwiese, das separate Kinderplanschbecken, das 25 Meter Schwimmbecken, das 1-Meter Sprungbett, der Grillplatz und nicht zuletzt der gut geführte Kiosk, verbunden mit der einmaligen Lage bilden die Grundlage für ein Badevergnügen für die ganze Familie.Jeden Mittwoch finden Livekonzerte in der Strandbar statt. Weitere Informationen erhalten sie unter www.strandbar-villnachern.ch.

Mehr als zwanzig aktive Dorfvereine führen jährliche Anlässe wie die Kinderfasnacht, die Bundesfeier, das Fischessen bei der Badi, den Turnerabend und das Musikkonzert durch. Details zu den Anlässen finden Sie auf www.villnachern.ch.